Against Foodwaste


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Rund ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel landen im Müll. Viel zu viel! Doch wie kommt es dazu? Und noch wichtiger: Was können wir dagegen tun?

Warum werden so viele Lebensmittel verschwendet?

Coop engagiert sich gegen Foodwaste mit Ünique. Unter dieser Marke gelangen ansonsten unverkäufliche Gemüse in den Handel.

Coop engagiert sich gegen Foodwaste mit Ünique. Unter dieser Marke gelangen ansonsten unverkäufliche Gemüse in den Handel.

Bereits direkt nach der Ernte wird Gemüse weggeschmissen, welches als nicht verkäuflich gilt. Gemüse, welches nicht der Norm entspricht, wird aussortiert. Durch Transportschäden gehen weitere Lebensmittel verloren. Was nicht verkauft werden kann, landet ebenfalls im Müll. Doch der Grossteil wird vom Endkunden weggeworfen: Sei es, weil zu viel einkauft, zu viel gekocht oder schlecht geplant wird. Die Folge sind riesige Müllberge. Von  den weltweit weggeworfenen Lebensmitteln könnte die hungernde Weltbevölkerung drei Mal ernährt werden.

Was kann ich gegen Foodwaste tun?

Mit besserer Planung ist bereits ein wichtiger Schritt getan. Die meisten Lebensmittel landen im Abfall, weil entweder zu grosse Portionen gekocht, und die Reste dann weggeworfen werden, oder weil zu viel eingekauft wird. Am besten orientiert man sich also daran, was bereits im Kühlschrank vorhanden ist und versucht darauf aufzubauen in der Menüplanung. Beim Kochen sollte man darauf achten, nur so viel zu kochen, wie man auch tatsächlich braucht. Aber wer kennt das nicht: Die Augen waren doch wieder mal grösser als der Hunger. Auch das ist kein Beinbruch: Aus Resten lassen sich mit etwas Kreativität tolle und abwechslungsreiche Gerichte zaubern.

Aus Liebe zum Essen.

Wenn man wirklich nur das kauft, was man braucht schon man nicht nur die Umwelt, sondern spart auf lange Sicht auch Geld: Denn auch wenn die Grossmenge Joghurt in Aktion zum günstigen Preis auf den ersten Blick verlockend aussieht, wirft man trotzdem jedes mal bares Geld weg. Weitere Tipps und Anregungen zum Thema findet ihr auf Foodwaste.ch

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