Wieso es wichtiger ist, lange satt zu bleiben anstatt Kalorien zu zählen.


Die Mär vom Karolienzählen

Wer sich bewusst ernähren will, dem wird schnell mal erzählt, man müsse Kalorien zählen und akribisch darauf achten, dass man nicht ein ein gewisses Maximum überschreitet. Wir finden dazu: Blödsinn! :-)

Die Müdigkeit nach dem Zmittag.

Die Müdigkeit nach dem Zmittag.

DER HUNGER SCHLÄGT ZURÜCK

Denn oft läuft es darauf hinaus, dass man durch das starre Diät-Regime einige Stunden nach der Mahlzeit wieder Hunger verspürt, oft gepaart mit Müdigkeit. Man greift also zu Süssigkeiten oder aber zieht es durch und lässt den Körper hungern. Beides ist nicht gut für unsere körperliche Balance: wenn man hungert, bringt man dem Körper bei, dass Knappheit herrscht. Was wird er also das nächste Mal tun, wenn Kalorien aufgenommen werden? Sofort alles speichern! Das ist dann der berühmte Yoyo-Effekt, den wir von jeder Diät her kennen.

 

KOMPLEXE KOHLENHYDRATE SIND WICHTIG

Eine Ernährung mit Schwerpunkt auf tiefer glykämischer Last ist gesünder.

Eine Ernährung mit Schwerpunkt auf tiefer glykämischer Last ist gesünder.

Aus diesem Grund achten wir darauf, dass unsere Menüs lange satt machen. Wenn man bis am Abend satt bleibt, braucht man keine Süssigkeiten zwischendurch. Ein gesunder Zmittag mit 500kcal macht länger satt, wenn die Kalorien aus komplexen Kohlenhydraten stammen. Im Gegensatz dazu macht ein kleiner Teller Pasta mit 500kcal anfänglich ebenfalls satt, aber eben nicht nachhaltig. Die Mahlzeit besteht nämlich aus einfachen Kohlenhydraten, welche sofort ins Blut gehen, den Blutzuckerspiegel also hochschnellen und ebenso schnell wieder abtauchen lassen. Komplexe Kohlenhydrate werden hingegen über mehrere Stunden aufgenommen. Die Folge davon ist ein Blutzuckerspiegel, der auf stabilem Niveau bleibt. Je schneller eine Mahlzeit ins Blut geht, desto höher ist dessen glykämische Last.

Komplexe Kohlenhydrate sind gesünder als einfache.

Komplexe Kohlenhydrate sind gesünder als einfache.

RUNTER MIT DEM BLUTZUCKERSPIEGEL

Wir achten auf eine tiefe glykämische Last durch die Verwendung von Zutaten wie Quinoa, Süsskartoffeln, Hirse oder Linsen. Ebenso vertrauen wir auf das Sättigungsgefühl, das Mutter Natur uns gegeben hat. Es ist zuverlässiger als jede noch so akribische Berechnung von Kalorien.

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